Jutta Reline Zimmermann
Jutta Reline Zimmermann
inner-light-art Jutta Reline Zimmermann
inner-light-art                                   Jutta Reline Zimmermann

Wasser

 

 

 

Wasser ist Leben

und

durch nichts zu ersetzen.

 

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Wahrnehmung

Das Thema Wahrnehmung begleitet mich schon viele Jahre.

Mit meiner Kunst eröffne ich dem Betrachter neue Wahrnehmungsmöglichkeiten und lenke die Aufmerksamkeit auf das Wesen, das innere Leuchten, das Wesenhafte und die Schönheit der uns umgebenden Dinge.

Kunst kann Sehgewohnheiten aufbrechen und die Wahrnehmung sensibilisieren.

In unserer schnelllebigen Zeit und reizüberfluteten Umwelt, in der es besonders in unserer Kultur auf schnelles Erfassen und Orientieren ankommt, ist die "begriffliche" Wahrnehmung überlebensnotwendig. Zweifellos ist es sehr wichtig, sich schnell orientieren zu können. Mit der Benennung der Dinge, mit dem Begriff, ist der Wahrnehmungsprozess meist schon beendet; doch was geht uns bei dieser Reduktion der Wahrnehmung verloren?

Genuss vor allem!

Genuss ist Lebensqualität. Das Wunder des Lebens entfaltet sich unaufhörlich - und wir kriegen es nicht mit!

Wir sind von so viel Schönheit umgeben und geben uns mit dem Erkennen und Benennen der Dinge zufrieden.

Es gibt fast nichts, was nicht mit Begriffen belegt wird. Es regnet fast ununterbrochen Begriffe, durch die wir die Welt wahrnehmen.

Wir nehmen die Welt wahr durch das Gerüst, Korsett oder Gefängnis der Begrifflichkeiten. Natürlich eröffnen Begrifflichkeiten/Worte auch Möglichkeiten, differenzierter wahrzunehmen. Es ist ein Wechselspiel. Doch meist lenken und steuern Begriffe unsere Wahrnehmung und schränken unsere Möglichkeiten ein, weil das "Gesehene" durch einen Begriff schnell abgehandelt wird und dadurch nicht mehr viel Spielraum für Genuss und "bildliches Denken" ist.

Kaum hält es der Verstand aus, ohne zu arbeiten, sich an Schönheit zu erfreuen, hineinzuspüren in die Ausstrahlung, die emotionale Qualität.

In diesem Zwischenraum zwischen Anschauen und Erkennen, zwischen Aufnehmen und Interpretieren und vielleicht auch tanzend zwischen den Räumen möge sich der Betrachter Zeit nehmen, aufnehmen wahrnehmen, annehmen...

Nehmen Sie sich Zeit, herauszufinden, welche Atmosphäre das Bild atmet, schauen Sie in einer empfangenden Haltung, einer Haltung, die lange ohne ein Urteil, ohne eine Erklärung, ohne Begriffe auskommt. Spielen Sie mit den unterschiedlichen Haltungen!

Viel Freude!

Eckhart Tolle schreibt in seinem Buch "Eine neue Erde": Worte reduzieren die Wirklichkeit auf etwas, das der menschliche Verstand erfassen kann, und das ist nicht gerade viel.

Und an anderer Stelle:

Wenn wir die Welt nicht mit Worten und Etiketten zupflastern, erwacht in unserem Leben wieder ein Sinn für das Wunderbare, der vor langer Zeit verloren ging, als die Menschheit vom Denken besessen wurde, statt sich seiner zu bedienen.

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© Jutta Reline Zimmermann